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Unis: Politik von Schwarz-Grün geht in "richtige Richtung"

Hochschulen Unis: Politik von Schwarz-Grün geht in "richtige Richtung"

Licht und Schatten sehen Hessens Universitäten in der von Schwarz-Grün angekündigten neuen Hochschulpolitik. Die geplante Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschulen gehe aber "in die richtige Richtung", sagte Kassels Uni-Präsident Prof. Rolf-Dieter Postlep der Nachrichtenagentur dpa.

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Rolf-Dieter Postlep.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Er ist Sprecher der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU).

Die künftige Regierung aus CDU und Grünen hat im Koalitionsvertrag für die Fortsetzung des hessischen Hochschulpakts ab 2016 einen Zuschlag vereinbart. Die Grundfinanzierung soll um ein Prozent über der Inflationsrate liegen. "Maximal drei Prozent" sind dafür vorgesehen. Dies würde in etwa den Forderungen der KHU entsprechen, die eine Erhöhung der Zuschüsse pro Student um 200 Euro jährlich - über fünf Jahre hinweg 1000 Euro - verlangt haben.

Die von Schwarz-Grün geplante Streckung des Hochschulbauprogramms Heureka sei allerdings schmerzlich. "Das trifft uns, weil der Bedarf gerade jetzt groß ist", sagte Postlep. Er verwies auf den Sanierungsstau an den Hochschulgebäuden.

CDU und Grünen wollen Heureka, einst vom damaligen CDU-Regierungschef Roland Koch initiiert, in den kommenden sechs Jahren von 250 auf 200 Millionen Euro jährlich zurückfahren. Das Programm soll aber über 2020 hinaus fortgesetzt werden. Dies sei grundsätzlich erfreulich, sagte Postlep.

Vom designierten Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) erwartet Postlep, dass er für die Unis im Kabinett eintritt. "Wir bauen darauf, dass Minister Rhein die Durchsetzungskraft, die ihm nachgesagt wird, in diesem Sinne einsetzt."

dpa

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