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Umtausch wird seltener

Einzelhandel Umtausch wird seltener

Im nachweihnachtlichen Einkaufstrubel werden die Wünsche nach Umtausch der Geschenke seltener. 

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Ohne Kassenbon kein Umtausch. Doch die Kunden, die nach Weihnachten Geschenke umtauschen wollen, werden seltener.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Wiesbaden. „Der Umtausch spielt keine große Rolle mehr. Offenbar fragen die Leute vorher mal nach, was sich die Lieben denn wünschen", sagte der Hauptgeschäftsführer des hessischen Einzelhandelverbands, Michael Kullmann, am Mittwoch in Wiesbaden. Zur Vermeidung unliebsamer Überraschungen werden nach Beobachtung des Verbandes zudem immer häufiger Geschenkgutscheine eingesetzt, die nach den Festtagen auch kräftig in den Geschäften eingelöst würden.

„Das Vorjahresergebnis haben wir reingeholt", ist sich Kullmann sicher. Über den genauen Geschäftsverlauf werde man aber erst im Januar exakte Aussagen treffen können. Die Renner zu Weihnachten seien erneut Bücher, Parfüms und Spielzeug gewesen. Schwierigkeiten gab es wegen des milden Wetters hingegen beim Verkauf wintertauglicher Kleidung und Schuhe. Hier habe der Umsatz erst kurz vor dem Fest angezogen.

Relativ spät hätten die Textilhändler auf Sonderangebote und Rabattaktionen gesetzt, sagte der Verbands-Funktionär. Dieses Mittel werde aktuell und in den kommenden Wochen verstärkt zum Abverkauf der Waren eingesetzt. „Die Lager sind voll, es wird noch zu großen Reduzierungen kommen."

In den Köpfen der Konsumenten spiele auch immer noch der längst abgeschaffte Winterschlussverkauf eine Rolle, was vom Handel natürlich bedient werde. Auch Möbelgeschäfte und Heimwerker- Fachmärkte seien in diesen Tagen auf einen großen Ansturm von Kunden eingerichtet.

dpa

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