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Trotz Umweltzone: Zu viel Feinstaub in Frankfurt

Umwelt Trotz Umweltzone: Zu viel Feinstaub in Frankfurt

Trotz Umweltzone hat Frankfurt in diesem Jahr die höchste Feinstaubbelastung in Hessen. Zum wiederholten Mal wird der EU-Grenzwert verletzt.

Frankfurt/Main. Von Anfang des Jahres bis Weihnachten registrierte das Hessische Landesamt für Umwelt an der Friedberger Landstraße 42 Tage mit einem höheren Feinstaubgehalt von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft, erlaubt sind 35 Tage mit Überschreitungen. Auch Darmstadt lag über dem Grenzwert.

Die Stadt Frankfurt, die als einzige hessische Kommune eine Umweltzone hat, sieht dennoch einen Erfolg: Der Fahrzeugpark sei in den vergangenen drei Jahren modernisiert worden, die schlimmsten Dreckschleudern seien verschwunden. An den hohen Feinstaubwerten sei das Wetter schuld. Wochenlang hatte eine sogenannte Inversionswetterlage geherrscht, in der Schadstoffe sich am Boden sammeln. Mit der dritten Stufe im nächsten Jahr, wenn nur noch Autos mit grüner Plakette fahren dürfen, werde die Feinstaubbelastung sinken und der Feinstaubgrenzwert voraussichtlich eingehalten, sagte Wendelin Friedel vom Umweltdezernat.

Hohe Feinstaubbelastung registrierten die Messstationen des Landesamts auch in Darmstadt, Fulda, Heppenheim und Kassel. Die niedrigsten Belastungen wiesen die Gipfel der Mittelgebirge auf: Auf dem Kleinen Feldberg im Taunus registrierte das Amt keinen einzigen Tag mit Grenzwertüberschreitung, auf der Wasserkuppe in der Rhön einen.

dpa

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