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Trinks-Anwalt: Vorwürfe "ausnahmslos unbegründet"

Theater Trinks-Anwalt: Vorwürfe "ausnahmslos unbegründet"

Nach der Freistellung von Generalmusikdirektor (GMD) Constantin Trinks am Staatstheater Darmstadt hat sein Anwalt die von der hessischen Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) geäußerten Vorwürfe als "ausnahmslos unbegründet" bezeichnet.

Darmstadt . In einer Mitteilung vom Dienstagabend warf Anwalt Ulrich Schwab der Ministerin vor, sie habe Trinks freigestellt, "um so zu befürchtende weitere schikanöse Fehlreaktionen von Intendant John Dew gegenüber seinem Generalmusikdirektor und die für diesen Fall angekündigte fristlose Kündigung durch Herrn Trinks zu umgehen."

Der Generalmusikdirektor hatte vergangene Woche seinen Vertrag in Darmstadt gekündigt. Das Ministerium akzeptierte die Kündigung aber nicht. Hintergrund ist ein bitterer Streit zwischen dem Darmstädter Intendanten John Dew und Trinks. In der Mitteilung wirft Trinks' Anwalt dem Intendanten wiederholte "unerträgliche Schikanen" gegenüber seinem Mandanten vor. Er widerspricht zudem den Vorwürfen, Trinks dirigiere zu viel auswärts und habe einen Gastspielurlaub überzogen.

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