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Hessen Tödlicher Nachbarschaftsstreit bleibt vielleicht Rätsel
Mehr Hessen Tödlicher Nachbarschaftsstreit bleibt vielleicht Rätsel
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12:28 05.02.2018
Darmstadt

Der Tatverdächtige ist tot, das Ermittlungsverfahren werde vermutlich bald eingestellt. Ob vorher ans Licht komme, was zwischen Täter und Opfer vorgefallen war, sei nicht vorhersehbar. Derzeit würden aber noch Zeugen befragt und Dokumente gesichtet.

Ein 45-Jähriger hatte am vergangenen Mittwoch auf dem Parkplatz einer Wohnsiedlung eine 50-Jährige mit vier Schüssen getötet und sich danach in seinem brennenden Wagen selbst erschossen. Einen Beziehungskonflikt halten die Ermittler für unwahrscheinlich, sie gehen von einem Nachbarschaftsstreit aus. Worum es dabei genau ging und wieso der Konflikt so eskalierte, ist weiter unklar. Auch die Frage, ob der Schütze psychisch krank war, blieb offen.

Widersprüchliche Informationen gibt es darüber, ob der Mann polizeibekannt war und seit langem Nachbarn terrorisierte. Bewohner der Siedlung berichteten im "Darmstädter Echo", sie hätten Angst vor dem Mann gehabt, die Polizei sei mehrfach vor Ort gewesen. Die Polizei konnte das nicht bestätigen - ihr lag keine Anzeige wegen Körperverletzung oder Bedrohung vor, aktenkundig sei nur eine Anzeige wegen Sachbeschädigung einer Gartenhütte.

Ob vielleicht Streifen vor Ort waren, der Einsatz aber nicht dokumentiert wurde, werde derzeit intern aufgearbeitet, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen am Montag. Die Staatsanwaltschaft ist nach eigenen Angaben dafür nicht zuständig.

dpa

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