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Teure Ersatzbeine: Triathlet mit Spezialprothesen unterwegs

Triathlon Teure Ersatzbeine: Triathlet mit Spezialprothesen unterwegs

Vor fast zehn Jahren wurde dem "Ironman"-Teilnehmer Gerhard Hartwich aus Schmitten (Hochtaunuskreis) der linke Unterschenkel amputiert. Vom Triathlon hat ihn das nicht abgehalten, heute läuft und radelt er mit speziellen Sportprothesen.

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Die Spezialprothesen sind teuer.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Schmitten. "Vielleicht gehe ich auch irgendwann noch mal einen Ironman an", sagt der 56-Jährige. Sein Sport kostet ihn viel - zwischen 3000 und 5000 Euro muss er meist für jede dieser Spezialprothesen berappen. Sie halten etwa zwei Jahre. Von der Krankenkasse gibt es dafür kein Geld, dazu ist sie laut eines jüngsten Urteils auch nicht verpflichtet.

Gemeinsam mit dem Mitarbeiter eines Bad Homburger Sanitätshauses tüftelt Hartwich seit Jahren an der Entwicklung der perfekten Prothese. Das Hauptproblem: Der Umfang seines Beinstumpfes verändert sich während des Sports, so dass die Prothese nicht mehr richtig passt. Jährlich werden in Deutschland zwischen 40 000 und 60 000 Beinamputationen durchgeführt. Grund sind meist Durchblutungsstörungen, häufig sind die Betroffenen über 60 Jahre alt.

dpa

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