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Teilgeständnis im Prozess um Steuerbetrug in Millionenhöhe

Prozesse Teilgeständnis im Prozess um Steuerbetrug in Millionenhöhe

Als erster Angeklagter im Prozess um Steuerbetrug und Schwarzarbeit in Millionenhöhe vor dem Frankfurter Landgericht hat ein 50 Jahre alter Arzt ein Teilgeständnis abgelegt.

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Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Der Mediziner berichtete am Freitag von einem "steuerlichen Chaos", das in den zahlreichen Immobilien-Gesellschaften geherrscht habe, die von ihm und den Mitangeklagten betreut worden seien. Man sei von der Dynamik auf dem Immobilienmarkt überrollt worden. Er habe fällige Bauabzugssteuern nicht an das Finanzamt weitergeleitet. Den Vorwurf der Hinterziehung von Umsatzsteuern und Sozialversicherungsbeiträgen wies der Angeklagte jedoch von sich. Mit den Arbeitsverhältnissen und den Baustellen der Gesellschaften habe er nichts zu tun gehabt.

Der 50-Jährige hat sich gemeinsam mit vier weiteren Angeklagten seit Mitte Januar vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts zu verantworten. Es geht um mehr als 200 angeklagte Einzeltaten rund um den Kauf von Eigentumswohnungen und deren Sanierung. Laut Anklage sollen die Männer für die Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro verantwortlich gewesen sein.

dpa

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