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Suchdienst-Direktorin geht zurück in die USA

Geschichte Suchdienst-Direktorin geht zurück in die USA

Nach drei Jahren verlässt Rebecca Boehling den Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Sie kehre wie geplant zum 1. Januar 2016 an die University of Maryland Baltimore County (UMBC) zurück, teilte der ITS am Montag mit.

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Rebecca Boehling, Direktorin des ITS.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Bad Arolsen. Boehling war von der Universität für die Leitung des Suchdienstes beurlaubt worden. Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge läuft noch bis zum 14. Mai.

Unter der US-Amerikanerin war der Wandel des ITS zu einem internationalen Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung vorangetrieben worden. Beim ITS lagern 30 Millionen Dokumente aus Konzentrationslagern, Ghettos und Gestapo-Gefängnissen sowie Unterlagen über die Zwangsarbeit und die Migration infolge des Zweiten Weltkrieges. Die Originaldokumente und die Zentrale Namenkartei des ITS gehören zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

Bis Ende 2012 war das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) für Leitung und Verwaltung der Institution verantwortlich. Boehling hatte den Direktorenposten am 1. Januar 2013 von Jean-Luc Blondel übernommen.

dpa

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