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Hessen Sturmtief "Heini" pustet Hessen durch: jetzt kommt "Iwan"
Mehr Hessen Sturmtief "Heini" pustet Hessen durch: jetzt kommt "Iwan"
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14:52 18.11.2015
Sturmtief «Heini» verursachte auf dem Brocken Orkanböen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Frankfurt/Main

Sturmtief "Heini" hat Hessen in der Nacht zum Mittwoch durchgepustet und nur kleinere Schäden angerichtet. Der Sturm war der erste einer Serie, die am Freitag endet. Am Wochenende gibt der Winter ein Gastspiel - in der Nacht zum Samstag können bis ins Flachland Schneeflocken fallen.

Aber vorerst bleibt es turbulent, regnerisch und mild. Das nächste Sturmtief heißt "Iwan". Es war am Mittwoch vom Atlantik unterwegs nach Deutschland. Ähnlich wie "Heini" werde "Iwan" vor allem auf den Bergen zu spüren sein, sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraus. Stärker sei er jedenfalls nicht.

Auch vom nächsten Sturm am Freitag werde Hessen betroffen sein, dazu gibt es viel Regen, und die Temperaturen liegen noch einmal zwischen zehn und 14 Grad. Danach beruhigt sich das Wetter, gleichzeitig wird es spürbar kälter: am Samstag höchstens neun Grad, am Sonntag knapp über dem Gefrierpunkt.

"Heini" hatte in der Nacht zum Mittwoch landesweit Polizei und Feuerwehr beschäftigt. Die Helfer räumten Äste und umgestürzte Bäume von den Straßen, richteten Bauzäune auf und sicherten Gerüste. In der Frankfurter Innenstadt war eine Baustellenampel auf die Oberleitung der Straßenbahn gefallen. Zwei Tram-Linien wurden nach Mitteilung der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) umgeleitet. Verletzte gab es nach einem ersten Überblick nirgends.

dpa