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Studie: Hessens Mittelstand besonders aktiv bei Ausbildung

Arbeit Studie: Hessens Mittelstand besonders aktiv bei Ausbildung

Mittelständische Unternehmen in Hessen sind einer Studie zufolge überdurchschnittlich aktiv bei der Ausbildung von Lehrlingen. Im Schnitt der Jahre 2012 bis 2016 bildeten dort 14,4 Prozent der kleineren und mittleren Firmen junge Menschen aus, wie aus einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht.

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Eine Azubimesse.

Quelle: Sebastian Willnow/Archiv

Frankfurt/Main. Hessen rangiert damit bundesweit auf Rang fünf. Spitzenreiter waren die Mittelständler in Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit insgesamt 18 Prozent. Deutschlandweit lag der Anteil im vergangenen Jahr bei 11,7 Prozent der Firmen.

Etwa 90 Prozent aller Lehrlinge in Deutschland arbeiten der KfW zufolge in den 3,76 Millionen mittelständischen Firmen mit einem Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro jährlich. Noch gelinge es dem Mittelstand, die Azubi-Zahl konstant zu halten, doch es dürfte von Jahr zu Jahr schwieriger werden.

"Rückläufige Schülerzahlen und die gleichzeitig zunehmende Studierneigung der jungen Generation sorgen bereits heute dafür, dass vielerorts Ausbildungsplätze leer bleiben", erläuterte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Probleme hätten vor allem Unternehmen im ländlichen Raum.

Seit 2012 bilden mittelständische Firmen den Angaben zufolge jährlich konstant etwa 1,2 Millionen junge Menschen aus. Die Zahl der Azubis in der deutschen Wirtschaft insgesamt sei im vergangenen Jahr dagegen auf das Rekordtief von 1,32 Millionen gesunken.

dpa

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