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Stromtrassen-Pläne: Hessens Bürgerinitiativen fordern Energiedialog

Energie Stromtrassen-Pläne: Hessens Bürgerinitiativen fordern Energiedialog

Gegner der durch Hessen geplanten Stromtrasse Suedlink fordern einen Energiedialog auf Landes- und Bundesebene. Der Landesverband Hessen der Bürgerinitiativen gegen Suedlink kritisiert, dass die schwarz-grüne Koalition in Hessen nicht längst mit den Bürgern intensiver ins Gespräch gekommen ist.

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Hessens Regierungschef Volker Bouffier.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Fulda. Der Verband vermisst einen Runden Tisch von Kommunen, Experten und Kritikern mit der Politik. In Bayern hatte es bereits einen Energiedialog gegeben, deren Ergebnisse die Notwendigkeit der Stromautobahn von Norden nach Süden infrage gestellt hatte. Die hessische Landesregierung erteilte hingegen jüngst Forderungen nach einem Energiegipfel eine Absage.

Gegner der Stromtrasse haben nun für Samstag in Fulda den ersten Konvent der Bürgerinitiativen gegen Suedlink organisiert. Auch Experten aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft sind als Referenten dabei. 400 Teilnehmer werden erwartet.

Im Streit um die Stromtrasse hat sich Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) nun hinter Regierungschef Volker Bouffier (CDU) gestellt. Er forderte vor kurzem im Landtag eine "transparente" Bedarfsprüfung. Dies sei Aufgabe von Bundesnetzagentur und SPD-Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Den Bürgern müsse die Notwendigkeit der auch durch Hessen führenden, 800 Kilometer langen Leitung verständlich gemacht werden.

dpa

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