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Hessen Städteforscher: Frankfurt tut zu wenig für bezahlbaren Wohnraum
Mehr Hessen Städteforscher: Frankfurt tut zu wenig für bezahlbaren Wohnraum
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05:51 27.05.2016
Spaziergänger sind in einem Neubaugebiet in Frankfurt am Main unterwegs. Quelle: Arne Dedert
Frankfurt/Main

Eine Mietpreisbremse bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG sei zwar richtig. Diese müsse aber zugleich auf den ausschließlichen Bau öffentlich geförderten Wohnraums verpflichtet werden, fordert Wiegand. Er forscht am Institut für Humangeografie der Universität Frankfurt zum Thema Stadtentwicklung. "Die Stadt muss andere Akzente setzen."

Das designierte Bündnis im Römer (Rathaus) hat in dem am Montag vorgestellten Koalitionsvertrag vereinbart, dass die Mieten bei der ABG in den kommenden fünf Jahren maximal nur jeweils um ein Prozent steigen dürfen. Der Anteil der geförderten Wohnungen beim Neubau soll von 38 auf 40 Prozent gesteigert werden. Diese Anhebung sei eher "symbolisch", kritisierte Wiegand. "Was wir im Moment erleben, ist eine systematische Entmischung, weil ganze Viertel in Frankfurt nur noch für Wohlhabende zugänglich sind."

dpa