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Stada will zwei russische Produktionsstätten verkaufen

Pharma Stada will zwei russische Produktionsstätten verkaufen

Der Arzneimittelhersteller Stada will noch im laufenden dritten Quartal zwei russische Produktionsstätten verkaufen. Das Unternehmen rechnet deswegen nach eigenen Angaben mit einmaligen Belastungen in Höhe von rund etwa 7,2 Millionen Euro nach Steuern.

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Stada will mit den Einsparungen den Jahresgewinn steigern.

Quelle: Frank May/Archiv

Bad Vilbel. Die Belastungen liegen unter den Aufwendungen, die ursprünglich im Rahmen des Sparprogramms für die russische Produktion vorgesehen gewesen waren, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Bad Vilbel mitteilte.

Durch den geplanten Verkauf, für den Stada zufolge ein weitgehend unterschriftsreifer Vertrag vorliegt, kommt das Unternehmen mit seinem Stellenabbau schneller als ursprünglich erwartet voran. Stada geht davon aus, dass die angepeilten 800 Vollzeitstellen bereits in diesem Jahr und nicht erst Ende 2013 erreicht werden.

Mit den Sparmaßnahmen will Stada seinen Jahresgewinn deutlich steigern. Am Ende des ersten Quartals 2012 hatte der Konzern gut 7.800 Mitarbeiter, davon knapp 1000 am Zentralsitz in Bad Vilbel bei Frankfurt. Stada ist derzeit Nummer drei auf dem deutschen Markt für Nachahmer-Medikamente hinter Teva Pharmaceutical mit Ratiopharm und Novartis mit Sandoz.

dpa

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