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Hessen Stada will weitere Zukäufe
Mehr Hessen Stada will weitere Zukäufe
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15:12 04.06.2014
Stada will weiter zukaufen. Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv
Frankfurt/Main

Erst jüngst haben die Hessen die Naturkosmetiklinie Claire Fisher übernommen.

Mit Zukäufen will Stada unabhängiger vom stark regulierten deutschen Generikageschäft werden. Im Fokus für Übernahmen stehen die stark wachsenden Schwellenländer und der Ausbau des Geschäftes mit gewinnträchtigen Markenprodukten wie Sonnencremes oder Sportsalben.

Weiter ausbauen will Stada auch das Geschäft mit sogenannten Biosimilars, sagte Retzlaff. Anders als klassische chemische Nachahmermittel sind diese nicht völlig identisch zum Originalwirkstoff. Daher ist das Zulassungsverfahren zwar aufwendiger und die Entwicklung teurer - die Preise liegen jedoch deutlich über denen herkömmlicher Generika.

Trotz der Krise in der Ukraine will Retzlaff an der starken regionalen Ausrichtung auf Osteuropa nicht rütteln. Stada werde wegen der Gewinnbeiträge und der attraktiven Margen definitiv an seiner Strategie festhalten. Man sei überzeugt, "dass eine Normalisierung der dortigen politischen Situation auch eine wirtschaftliche Erholung nach sich ziehen wird". Russland ist nach Deutschland der zweitgrößte Markt des M-Dax-Konzerns aus Bad Vilbel bei Frankfurt.

dpa