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Staatsanwaltschaft räumt Fehler ein

Kriminalität Staatsanwaltschaft räumt Fehler ein

Im Verfahren gegen den früheren EBS-Präsidenten Christopher Jahns hat die Staatsanwaltschaft Fehler bei der Information der Öffentlichkeit eingeräumt. Der Oberstaatsanwalt hatte dem "Wiesbadener Kurier" am Wochenende gesagt, dass gegen den ehemaligen Chef der European Business School Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue erhoben wurde.

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Jahns ist wegen gewerbsmäßiger Untreue angeklagt.

Quelle: K. Bublitz/Archiv

Wiesbaden. "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"

Der Oberstaatsanwalt hatte dem "Wiesbadener Kurier" am Wochenende gesagt, dass gegen den ehemaligen Chef der European Business School Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue erhoben wurde. Der Anwalt des ehemaligen EBS-Chefs kritisierte die Äußerungen Ferses scharf, weil der Beschuldigte die Anklageschrift noch nicht erhalten hat. Nach den Richtlinien darf die Öffentlichkeit über Einzelheiten der Anklage grundsätzlich erst nach Zustellung der Anklageschrift informiert werden.

"Natürlich hätte ich vorsichtiger sein sollen", sagte Ferse. Er bekräftigte jedoch, dass seine Behörde über den Verlauf der rund einjährigen Ermittlungen stets korrekt informiert habe. Der Ex-Chef der Elitehochschule hat das Land Hessen bereits vor einigen Wochen wegen "fortwährender" Vorverurteilung auf Schadensersatz verklagt. Der von der EBS entlassene Jahns hat die Untreue-Vorwürfe bestritten und sieht sich als Opfer einer Intrige.

Das Landgericht Wiesbaden muss jetzt entscheiden, ob das Hauptverfahren gegen Jahns eröffnet wird. Sein Anwalt stellte bereits den Antrag, die Anklage wegen schwerwiegender Verfahrensverstöße und Rechtsverletzungen an die Staatsanwaltschaft zurückzugeben.

dpa

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