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Staatsanwaltschaft noch ohne Ergebnis im "Fall Tebartz"

Kirche Staatsanwaltschaft noch ohne Ergebnis im "Fall Tebartz"

Auch rund eineinhalb Monate nach der Abberufung des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst prüft die Staatsanwaltschaft weiterhin, ob sie ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue gegen den Geistlichen einleitet.

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Der ehemalige Limburger Bischof Tebartz-van Elst.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Limburg. Die Untersuchung sei umfangreich und es gehe um schwierige Aspekte, sagte ein Sprecher der Justizbehörde in Limburg. Die Ermittler müssten dabei tief ins Kirchenrecht einsteigen, um zu klären, ob weltliches Recht verletzt wurde.

Eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz hatte mehrere Monate lang die Kostenexplosion am Limburger Bischofssitz untersucht. Laut ihrem Abschlussbericht soll Tebartz-van Elst kirchliche Vorschriften umgangen und Baukosten in die Höhe getrieben haben. Für ihre Untersuchung nutzt die Staatsanwaltschaft unter anderem diesen Bericht, zudem Stellungnahmen von Tebartz-van Elst sowie des Bischöfliche Stuhls, wie der Justizsprecher berichtete.

Die Staatsanwaltschaft ist seit vergangenem Oktober mit dem Fall beschäftigt. Damals kamen die hohen Baukosten ans Licht und es gingen Anzeigen gegen Tebartz-van Elst und weitere Mitglieder des Bistums ein. Ende März berief ihn der Papst als Bischof von Limburg ab.

dpa

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