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Sozialgerichte kämpfen mit Flut von neuen Verfahren

Soziales Sozialgerichte kämpfen mit Flut von neuen Verfahren

Vor allem durch Streitigkeiten wegen der Renten- und Krankenversicherung haben Hessens Sozialgerichte 2011 so viel zu tun bekommen wie seit Jahren nicht mehr.

Darmstadt. Die Zahl der eingegangenen Verfahren stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 26 321, wie das Landessozialgericht am Mittwoch in Darmstadt mitteilte.

"Hartz IV wird als sozialer Abstieg empfunden", erklärte Präsident Harald Klein die Entwicklung. Viele Menschen kämpften deshalb um eine Rente. In zweiten Hauptbereich stritten Krankenhäuser und Krankenversicherungen um Geld. "Hier wird mit harten Bandagen gekämpft", sagte Klein zu den vielen Verfahren. Insgesamt ständen den Eingängen mit 26 286 fast ebenso viele erledigte Fälle gegenüber.

dpa

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