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Sonderaufklärer soll Mobbing-Vorwürfe prüfen

Theater Sonderaufklärer soll Mobbing-Vorwürfe prüfen

Nach den Mobbing-Vorwürfen am Staatstheater Darmstadt soll ein Sonderaufklärer die Hintergründe für den eskalierenden Streit an der Bühnen-Spitze prüfen.

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Wann hat der Zoff am Staatstheater ein Ende? Foto: Roland Holschneider/Archiv

Darmstadt . "Die Stimmung am Theater ist außerordentlich aufgeheizt, von Misstrauen geprägt, von Unterstellungen und Lagerbildung", sagte Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Dienstag in Darmstadt. Der Kulturpolitiker Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff werde am 21. Dezember als neutraler Aufklärer beginnen. Die beiden Streithähne in der Theaterleitung sollen aber auf jeden Fall bleiben.

Darmstadts Intendant John Dew und Generalmusikdirektor Constantin Trinks sollen Medienberichten zufolge die Lebensgefährten des jeweils anderen als Sänger abgelehnt haben. «Die Vorwürfe sind zum Teil nicht immer greifbar», sagte Kühne-Hörmann.

Dew wie Trinks sollten auch weiterhin am Theater arbeiten, sagte die Ministerin. "Ich erkläre für das Land, dass beide ihre Arbeit fortsetzen mögen." Sie setze auf einen konstruktiven Dialog. "Mir hat keiner der beiden erklärt, dass er mit dem anderen nicht mehr arbeiten kann." Es gebe aber Grenzen. Vertragliche Vereinbarungen sollten eingehalten werden. Das sei nicht immer der Fall gewesen.

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