Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Serienmörder tötete Tristan nicht: Weitere Ermittlungen

Kriminalität Serienmörder tötete Tristan nicht: Weitere Ermittlungen

Bei der Suche nach dem Mörder des vor fast 20 Jahren getöteten Frankfurter Schülers Tristan hat sich wieder eine Spur zerschlagen. Der mutmaßlich sadistische Serienmörder Manfred S.

Voriger Artikel
Wasserkocher verursacht Brand in Seniorenheim
Nächster Artikel
Angeklagter gesteht im Prozess um Betrug

Eine Fingerabdruckkarte der Polizei im Mordfall Tristan.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. aus dem Taunus, der mehrere Prostituierte getötet haben soll, sei nicht für den Tod des damals 13-Jährigen verantwortlich, sagte die Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Frankfurter Polizei, Carina Lerch, am Montag. Die AG Tristan bestehe aber fort, die Öffentlichkeitsfahndung nach dem Täter werde wieder aktualisiert. "Mord verjährt nicht." Die "Bild"-Zeitung hatte zuerst berichtet.

Für Hinweise auf die Ergreifung des Täters hat die Staatsanwaltschaft 20 000 Euro ausgesetzt. Ein Privatmann habe diese Summe um 80 000 Euro aufgestockt, das Geld inzwischen aber wieder zurückgezogen, sagte Lerch. Unterdessen habe sich eine Bürgerbewegung gegründet, die das Grab von Tristan erhalten wolle. Die Ruhezeit laufe im nächsten Jahr aus. Tristans Eltern seien auch tot.

Der Schüler war am 26. März 1998 in einem Tunnel des Liederbachs

 

nahe des Bahnhofs Frankfurt-Höchst grausam ermordet worden. Der Täter

 

schnitt dem Jungen am helllichten Nachmittag die Kehle durch. Vom

 

leblosen Körper schnitt er Muskelfleisch und die Hoden ab und nahm

 

beides im Rucksack des Schülers mit. Ein Massentest von Fingerabdrücken, ein Phantombild und ein mit Hilfe eines Profilers erstellter Dokumentarfilm brachten noch keinen Ermittlungserfolg.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen