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Hessen Seelische Krankheiten nehmen zu
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13:21 25.04.2012
Job und Freizeit zu trennen, fällt vielen schwer. Quelle: Oliver Berg/Archiv
Darmstadt

"Die psychischen Erkrankungen nehmen immer mehr zu", sagte Uwe Senfleben von der Krankenkasse DAK bei der Vorstellung des Gesundheitsreports am Mittwoch in Darmstadt.

Burnout und Depressionen seien auf Platz drei vorgerückt, knapp vor Verletzungen. 2011 gingen laut DAK 12,9 Prozent aller Ausfalltage auf das Konto psychischer Leiden, 2010 waren es noch 11,5 Prozent. Die mit rund 760 000 Versicherten nach eigenen Angaben größte Krankenkasse in Hessen untersuchte die Krankschreibungen von rund 224 000 erwerbstätigen DAK-Mitgliedern.

Es falle immer schwerer, wirklich Feierabend zu machen - etwa aufgrund von Handys. "Job und Freizeit werden immer mehr miteinander verbunden", sagte Senfleben. "Das geht an keinem vorüber." Der Krankenstand insgesamt sei 2011 so hoch gewesen wie seit 15 Jahren nicht mehr. Er kletterte den Angaben zufolge auf 3,7 (2010: 3,5) Prozent.

dpa