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Schwangere erstochen: Gericht will Urteil verkünden

Prozesse Schwangere erstochen: Gericht will Urteil verkünden

Ein 22-jähriger Mann hat vor Gericht gestanden, seine schwangere Schwester mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Heute will das Landgericht Hanau das Urteil gegen den Syrer verkünden.

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Einsatzfahrzeuge der Polizei am Tatort in Hanau.

Quelle: Christian Dauber/Archiv

Hanau. Zu der Bluttat war es bei einem Familienstreit im Januar gekommen. Die Staatsanwaltschaft nimmt als Motiv eine vermeintliche verletzte Familienehre an. Die verheiratete 30-Jährige soll eine Affäre mit einem anderen Mann gehabt haben, dem sie auch rund 80 Sexvideos von sich geschickt haben soll.

Die Staatsanwaltschaft plädierte auf Totschlag in besonders schwerem Fall und eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Verteidiger des Angeklagten hält neuneinhalb Jahre für angemessen. Ein psychiatrischer Gutachter stufte den 22-Jährigen als voll schuldfähig ein.

dpa

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