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Schulverbote wegen Masernverdachts an Frankfurter Gymnasium

Gesundheit Schulverbote wegen Masernverdachts an Frankfurter Gymnasium

Rund 40 Schüler und 16 Lehrer eines Frankfurter Gymnasiums dürfen nach Masernfällen vorläufig nicht zur Schule. Sie stehen unter Verdacht, mit der Krankheit infiziert zu sein, da ihr Impfschutz nicht ausreichend ist. Zuvor hatte das Gesundheitsamt Frankfurt den Impfschutz von rund 800 Schülern und Lehrern überprüft.

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Ein Kinderarzt gibt einem Mädchen eine Masernimpfung.

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Frankfurt/Main. Wer Schulverbot hat, soll sich nun impfen lassen. Deshalb könne sich die Zahl der Schulverbote kurzfristig ändern, teilte das Gesundheitsamt am Montag mit.

Zuvor waren zwei Masernfälle an der Schule festgestellt worden. Die Erkrankten hatten sich offensichtlich auf einer Skifreizeit infiziert. "Fälle an anderen Frankfurter Schulen sind derzeit nicht bekannt. Eine allgemeine Kontrolle aller Frankfurter Schüler ist nicht geplant", sagte Udo Götsch vom Gesundheitsamt. Die Krankheit ist hochansteckend und kann in seltenen Fällen zu Gehirnentzündungen führen.

In Hessen kam es 2015 zu 64 und 2016 zu 10 gemeldeten Masernfällen, davon jeweils zwei und sechs in Frankfurt. Für die erste Woche des Jahres 2017 liegen dem Robert-Koch-Institut bisher jeweils eine Meldung aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vor, die Zahlen für den folgenden Zeitraum stehen noch aus.

dpa

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