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Hessen Schulbus-Unfall: Experte will mehr Sicherheit für Stehende
Mehr Hessen Schulbus-Unfall: Experte will mehr Sicherheit für Stehende
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09:06 17.01.2018
Ein Bus steht nach einem Unfall an der Hauswand eines Geschäftes. Quelle: Uwe Anspach/Archiv
Eberbach

Für Stehende gibt es keine Gurte", sagte Johannes Hübner, Sicherheitsexperte beim Internationalen Bustouristik-Verband, am Mittwoch im Radioprogramm SWR Aktuell. Demnach müssen die Sitzplätze in Reisebussen seit 1999 in Deutschland mit Gurten ausgestattet sein. In Linienbussen gilt bis auf die erste Reihe keine Anschnallpflicht.

Die Industrie arbeite bereits an Lösungen, damit Stehen im Bus sicherer werde, sagte Hübner. "Das könnte dann so aussehen, dass man als Fahrgast wie vor einer Art gepolsterter Bügelbretter steht, die senkrecht aufgestellt sind." So könnten drei Fahrgäste pro Seite und sechs in einer Reihe Platz finden und sich im Stehen anschnallen. Das habe auch Nachteile: "Der Fahrgastwechsel dauert natürlich länger, es müsste Platz für das Gepäck geschaffen werden, und wie groß die Akzeptanz bei Reisenden auf der Kurstrecke ist, ist auch fraglich."

Der Experte geht davon aus, dass diese Busse nach Tests und den notwendigen Zulassungen frühestens in fünf Jahren auf den Straßen unterwegs sein werden.

Ein Bus war am Dienstagmorgen in Eberbach (Rhein-Neckar-Kreis) von der Straße abgekommen, hatte mehrere Fahrzeuge gerammt und war dann frontal gegen eine Hauswand geprallt. Dabei wurden mehr als 40 Menschen verletzt, der Großteil von ihnen Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren.

dpa

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