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Hessen Schäfer für Schwarz-Grün und gegen bayerisches Modell
Mehr Hessen Schäfer für Schwarz-Grün und gegen bayerisches Modell
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08:22 03.01.2018
Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). Quelle: Fabian Sommer/Archiv
Wiesbaden

"Erfolgreich zusammenarbeiten und dann erklären, wir wollen mit einem Anderen regieren, wäre aber nicht glaubwürdig."

"Wahlen werden über Sachthemen entschieden", betonte Schäfer. "Deshalb brauchen wir einen sehr ordentlichen Streit über den richtigen Weg und nicht nur einen Streit darüber, wer im Schwarz-Weiß-Foto im Unterhemd besser aussieht." Den Menschen müssten in Hessen klare politische Alternativen geboten werden. Das sei eine Lehre aus dem Bundestagswahlkampf.

Der Finanzminister sprach sich entschieden gegen das bayerische Modell aus, den Parteivorsitz der hessischen CDU und das Amt des Ministerpräsidenten personell zu trennen. "Wir haben in Hessen sehr gute Erfahrungen gemacht, die Führung des Landes und der Landespartei in einer Hand zu haben. Da gibt es keine Veranlassung, über eine Veränderung nachzudenken."

In Bayern soll Finanzminister Markus Söder den amtierenden Ministerpräsidenten Horst Seehofer dieses Jahr als Regierungschef beerben. Der 68-jährige Seehofer bleibt aber CSU-Chef.

dpa

Die AfD peilt nach dem klaren Einzug in den Bundestag auch bei der Landtagswahl in Hessen 2018 ein zweistelliges Ergebnis an. In Hessen war die Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 11,9 Prozent der Stimmen gekommen.

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