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Schäfer-Gümbel twittert zu früh "#Boersenfusion ist gescheitert"

Börsen Schäfer-Gümbel twittert zu früh "#Boersenfusion ist gescheitert"

Zu früh getwittert: Im schnellen Kurznachrichtendienst Twitter hat Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Dienstag bereits das Scheitern der Börsenfusion vermeldet.

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Ein Smartphone zeigt die Tweets von Schäfer-Gümbel. Foto: Stefan Scheuer

Wiesbaden/Frankfurt. Offensichtlich hatte er vergessen, zuvor in den Kalender zu schauen - denn die EU-Kommission will erst am Mittwoch entscheiden, ob sie den Zusammenschluss der Börsenplätze Frankfurt und New York genehmigt.

Der Anwärter auf das Ministerpräsidentenamt in Hessen schrieb: "#Boersenfusion ist gescheitert, die EU-Kommission wird das Projekt heute zu 99,9 Prozent beerdigen." In weiteren Nachrichten unterstützte er die vermeintliche Entscheidung und betonte, dass auch ein geplatzter Zusammenschluss eine Chance für den Finanzplatz Frankfurt sei.

Etwa zwei Stunden später fiel ihm sein Fehler auf. Er twitterte hinterher: "jetzt war ich vor der Zeit. EU-Kommission entscheidet morgen." Die SPD-Fraktion sah in dem Irrtum kein großes Problem. "Schäfer-Gümbel hat sich im Datum geirrt. So was kommt schon mal vor", sagte ein SPD-Sprecher auf Anfrage. Es sei ohnehin allgemein bekannt, dass die EU-Kommission die Fusion vermutlich kippen wolle. Zukünftig werde "TSG" aber auch weiterhin fleißig twittern. Die Deutsche Börse wollte den Vorfall nicht kommentieren.

dpa

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