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SPD-Vize Schäfer-Gümbel kündigt "harte Verhandlungen" an

Parteien SPD-Vize Schäfer-Gümbel kündigt "harte Verhandlungen" an

Kaum hat die SPD grünes Licht für Koalitionsverhandlungen mit der Union gegeben, kündigt Hessens oberster Sozialdemokrat "harte Verhandlungen" an. Ministerpräsident Bouffier von der CDU pocht auf die Sondierungsergebnisse.

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Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel.

Quelle: arifoto UG/Archiv

Berlin/Wiesbaden. Nach der Zustimmung der Sozialdemokraten zu Koalitionsverhandlungen mit der Union hat Hessens SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel "harte Verhandlungen" über eine große Koalition angekündigt. Mit Blick auf die angepeilten Gespräche mit CDU und CSU sagte er am Sonntag beim Parteitag in Bonn, die zweite Halbzeit werde "alle Seiten noch mal richtig fordern". Man habe auf dem SPD-Parteitag die Wahl zwischen einem schwierigen und einem ganz schwierigen Weg gehabt. "Wir haben uns für den schwierigen Weg entschieden."

Die SPD hatte zuvor in Bonn mit einem knappen Ja von 56,4 Prozent der Delegierten und Vorstandsmitglieder den Weg zu Verhandlungen mit der Union frei gemacht. Beide Seiten haben sich bereits auf ein 28-seitiges Sondierungspapier verständigt, das Grundlage für die weiteren Gespräche ist. Am Ende werden die SPD-Mitglieder in jedem Fall über einen möglichen Koalitionsvertrag abstimmen.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) begrüßte die Zustimmung der SPD zu Koalitionsverhandlungen. Nun müssten die Verhandlungen zügig aufgenommen werden, zitierte ein Sprecher Bouffier. Es sei klar, dass die Ergebnisse der Sondierungen gälten und die Kernpunkte nicht mehr infrage gestellt werden dürften.

dpa

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