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Hessen SPD-Politiker fordern Präventionsstrategie gegen radikale Salafisten
Mehr Hessen SPD-Politiker fordern Präventionsstrategie gegen radikale Salafisten
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15:15 13.06.2014
Die salafistische Radikalisierung soll verhindert werden. Quelle: B.Roessler/Archiv
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Frankfurt/Wiesbaden

"Den Prozess haben wir als Stadtgesellschaft größtenteils verschlafen", sagte Frankfurts SPD-Chef Mike Josef am Freitag. Die Angebote des schwarz-grünen Magistrats seien weder systematisch, noch verbindlich.

Fortbildungsangebote müssten verpflichtend sein und sich neben den Jugendhäusern vor allem auch an die Schulen richten. Dabei könnten auch junge Muslime als geschulte Identifikationsfiguren in die Klassen gehen. Josef forderte zudem ein Frühwarnsystem mit einer Hotline - etwa bei der geplanten Antiradikalisierungsstelle.

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Integrationsfachmann Turgut Yüksel rief die muslimischen Gemeinden auf, sich aktiv in die Debatte einzumischen. Das geplante Präventionsnetzwerk von Innenminister Peter Beuth (CDU) aus Behörden, Schulen, Kommunen und Familien, das die Radikalisierung junger Muslime verhindern soll, sei noch etwas oberflächlich und zu stark sicherheitspolitisch orientiert.

Der CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi reagierte mit Unverständnis: "Hessen ist bundesweiter Vorreiter bei der Intervention und Prävention was die Radikalisierung von jungen Muslimen angeht."

dpa

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