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SPD-Mitgliedschaftanträge nach Ja für GroKo-Verhandlungen

Parteien SPD-Mitgliedschaftanträge nach Ja für GroKo-Verhandlungen

Die SPD in Hessen hat nach der Zustimmung zu Koalitionsverhandlungen mit der CDU im Bund rund 190 neue Anträge auf eine Mitgliedschaft gezählt. Die Entscheidung, ob ein Mitglied aufgenommen wird, liege nun bei den jeweiligen Ortsvereinen, die vier Wochen Zeit haben, über die Aufnahme zu entscheiden, erklärte ein Sprecher des Landesverbands am Dienstag in Wiesbaden.

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Quelle: Michael Kappeler

Wiesbaden. "Grundsätzlich freuen wir uns über jeden politisch interessierten Menschen, der sich für die dauerhafte Mitgliedschaft und das dauerhafte Engagement in der SPD entscheidet", betonte der Sprecher. Denn die Mitgliedschaft in der SPD sei immer auf Dauer angelegt und kein Instrument, um beispielsweise kurzfristig den anstehenden Mitgliederentscheid über den noch zu verhandelnden Koalitionsvertrag zu beeinflussen.

Vor allem die Jusos als entschiedene Gegner einer Neuauflage der großen Koalition von CDU, CSU und SPD trommeln derzeit verstärkt für Parteieintritte. Denn über einen möglichen Koalitionsvertrag sollen am Ende alle der bundesweit mehr als 440 000 SPD-Mitglieder abstimmen. In Hessen zählen die Sozialdemokraten rund 52 000 Mitglieder.

41 der 72 hessischen Delegierten hatten sich auf dem Bundesparteitag am vergangenen Sonntag für GroKo-Verhandlungen ausgesprochen. Damit ist ihr Votum ähnlich knapp wie das Ergebnis auf dem Treffen in Bonn insgesamt ausgefallen, als nach einer emotionsgeladenen Debatte 56,4 Prozent der 642 Delegierten und Vorstandsmitglieder mit Ja gestimmt hatten.

dpa

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