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Rund 2500 Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler in Hessen

Gesundheit Rund 2500 Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler in Hessen

In Hessen haben die Krankenkassen in den zurückliegenden zwei Jahren fast 2500 Verdachtsfälle auf falsche medizinische Behandlung erfasst. In gut 300 Fällen habe sich ein Behandlungsfehler bestätigt.

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Bild eines Arztes.

Quelle: Rolf Vennenbernd/Archiv

Wiesbaden.  Dies geht aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Abgeordneten Angelika Löber und Thomas Spies hervor.

Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) verwies dabei in Wiesbaden auf Zahlen der AOK Hessen, mehrerer Betriebskrankenkassen sowie die Barmer GEK und Techniker Krankenkasse für die Jahre 2013 und 2014. Anderen Ersatzkassen sei eine hessenspezifische Auswertung der Fälle nicht möglich gewesen, hieß es weiter.

Seit Anfang 2013 sind die Kassen bundesweit verpflichtet, ihren Versicherten bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen zu helfen. Behandlungsfehler können laut Ministerium vielfältig sein. Sie reichen von der falschen Diagnose und Aufklärung des Patienten bis zu Fehlern bei der Therapie.

Die Höhe etwaiger Schadensersatzzahlungen sei weder der Regierung noch den gesetzlichen Krankenkassen bekannt, teilte Grüttner mit. Dies müssten die Patienten im Einzelfall selbst durchsetzen.

dpa

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