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Römischer Pferdekopf beschäftigt weiterhin Landgericht

Archäologie Römischer Pferdekopf beschäftigt weiterhin Landgericht

Im Rechtsstreit um einen römischen Pferdekopf wird das Landgericht Limburg voraussichtlich Anfang Februar eine Entscheidung treffen. Bisher gebe es keinen Vergleich zwischen dem Land und dem Kläger aus Mittelhessen, berichtete ein Gerichtssprecher am Dienstag nach dem Ablauf einer Frist. Geklagt hatte ein Mann aus Lahnau, auf dessen Grundstück im Jahr 2009 die wertvolle Bronzeskulptur gefunden worden war.

Limburg/Wiesbaden. Bei dem Streit geht es um die Höhe der Entschädigung, die Hessen dem Landwirt zahlen muss. Das antike Stück ist mittlerweile im Eigentum des Landes. Das Gericht plant, den Fall am 3. Februar weiterzuverhandeln.

Dem Kunstministerium in Wiesbaden zufolge hat das Land "grundsätzlich seine Bereitschaft zu einem Vergleich erklärt und aufgrund der vom Gericht vorgenommenen Einschätzung fristgerecht ein Angebot vorgelegt". Der Klägeranwalt erklärte dazu, bislang sei jedoch unklar, auf welcher Grundlage das Angebot beruhe. Man wolle sich aber weiter mit dem Land austauschen und die Gespräche nicht abbrechen.

Der Kläger ging bislang davon aus, dass ihm 1,8 Millionen Euro zustehen. Hessen wollte zunächst aber nur 48 000 Euro zahlen. Bei einer ersten Gerichtsverhandlung in dem Fall im Dezember hatte das Gericht einen Vergleich über 500 000 bis 530 000 Euro angeregt.

dpa

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