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Reisewelle rollt an: Staus und Gedränge bleiben aus

Verkehr Reisewelle rollt an: Staus und Gedränge bleiben aus

Die Weihnachtsreisewelle ist angerollt: Auf Straßen und Bahnhöfen in Hessen herrschte am Freitag reger Betrieb. Vom Frankfurter Flughafen wollten mehr als 196 000 Passagiere in den Urlaub oder zu Besuchen starten.

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Stau auf der Autobahn.

Quelle: Jürgen Mahnke/Archiv

Frankfurt/Main. Der Tag vor dem langen Feiertagswochenende ist nach Angaben des Flughafen-Betreibers Fraport der verkehrsreichste vor Weihnachten. Wartezeiten bei der Abfertigung und den Sicherheitskontrollen habe es aber nicht gegeben. Bis zum Fest sollte der Andrang Tag für Tag zurückgehen. Am 1. Weihnachtstag erwartet Deutschlands größter Flughafen nur 76 000 Passagiere - das ist weniger als die Hälfte des Freitag-Aufkommens.

Am Frankfurter Hauptbahnhof war am frühen Nachmittag von der üblichen Hektik kaum etwas zu spüren. Vor dem Auskunftsschalter, wo die Reisenden sich sonst drängeln, stand keine Schlange. Auch an den Bahnsteigen ging es ruhig zu. Lediglich vor einem Gleis wartete eine größere Gruppe. Ihr ICE in Richtung des schweizerischen Chur verspätete sich um eine halbe Stunde. Die Bahn gab heiße Getränke und kleine Schoko-Weihnachtsmänner aus.

Vor dem provisorischen Fernbusbahnhof und in den umliegenden Straßen drängten sich einige hundert Reisende. Viele schlängelten sich schwer bepackt mit Koffern und prall gefüllten Plastiktüren zwischen Autos, Reisebussen und Baugerüsten hindurch. Die meisten Reisenden hatten lange Fahrten Richtung Osteuropa vor sich. Schutz vor dem durchdringenden Nieselregen fanden Wartende nur in Hauseingängen.

Auf Hessens Straßen lief der Verkehr indes weitgehend reibungslos. Baustellen seien möglichst geräumt worden, um Staus zu vermeiden, sagte ein Sprecher der Verkehrsbehörde Hessen mobil. Über Weihnachten würden auch keine neue Baustellen eingerichtet, so dass Autofahrer freie Fahrt hätten. Mehr Verkehr als am Freitag sollte am Samstag und Sonntag, dem Heiligabend herrschen: "Das verteilt sich dieses Jahr".

dpa

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