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Raps in Blüte: Drei Kilo Saat bringen vier Tonnen Ernte

Agrar Raps in Blüte: Drei Kilo Saat bringen vier Tonnen Ernte

Hellgelb leuchten derzeit die Rapsfelder - vier Wochen früher als im vergangenen Jahr. Auf rund 61 000 Hektar wird die Ölpflanze landesweit angebaut, das sind 2000 Hektar weniger als im vergangenen Jahr. In Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis informierte der hessische Bauernverband am Mittwoch über die diesjährige Entwicklung.

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Ein Rapsfeld in Hessen.

Quelle: F. Rumpenhorst/Archiv

Ronneburg. "Raps ist eine tolle Pflanze", sagte Generalsekretär Peter Voss-Fels. Auf einen Hektar Acker würden zwei bis drei Kilogramm der winzigen schwarzen Samenkörner im Spätsommer ausgesät - ihre Pflanzen lieferten im nächsten Jahr vier Tonnen Ertrag. Aus den Samen wird Öl gewonnen - als Speiseöl oder Biodiesel. Der Rest der Pflanzen wird als Viehfutter verwendet.

Der milde Winter habe nicht nur das Wachstum beschleunigt, sondern auch Schädlinge begünstigt, sagte Voss-Fels. Gefürchtet werden verschiedene Insekten wie der Raps-Erdfloh oder der Raps-Glanzkäfer, der die gelben Blüten frisst.

Die in den kommenden Nächten erwarteten leichten Nachtfröste werden nach Einschätzung von Voss-Fels keinen Schaden anrichten. Der Raps werde zwar reagieren, indem die Pflanzenspitze gedrechselt weiterwachse, aber Einfluss auf den Ertrag habe das nicht.

dpa

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