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"Räume der Stille" werden immer beliebter

Kirchen "Räume der Stille" werden immer beliebter

Gerade im Trubel vor Weihnachten suchen immer mehr Menschen einen "Raum der Stille" auf. Und die Standorte für diese Rückzugsräume werden auch in Hessen zunehmend exotischer:

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Ort der Stille: Hof des Kapuzinerklosters Liebfrauen. Foto: Arne Dedert

Frankfurt . Kirchen bieten schon seit langem eine Chance zum "Abschalten" an, mitten in der Stadt, in der Einkaufszentren und Weihnachtsmärkte die Massen anziehen. Ein ständiges Kommen und Gehen gibt es zum Beispiel in Frankfurt im kleinen Klosterhof der katholischen Liebfrauenkirche.

Aber es gibt Andachtsräume auch in Tierparks und Stadien wie der Frankfurter Commerzbank-Arena, Wohnheimanlagen, Messehallen und an Autobahnen. "Die Räume zum "Abschalten" spielen nicht nur für religiöse Menschen eine immer größer werdende Rolle", sagt die Marburger Architektin Sabine Kraft, die sich in einer Studie den "Räumen der Stille" gewidmet hat.

Im Darmstadt bietet das evangelische «Offene Haus» an einer belebten mehrspurigen Straße, zwischen Banken, Apotheken und Geschäften einen "Raum der Stille". Eingeladen sind dort Menschen aller Konfessionen, nicht nur Katholiken und Protestanten. Auch Schulen haben "Räume der Stille". Etwa die Hartmutschule in Eschborn bei Frankfurt, auch das Eleonoren-Gymnasium in Darmstadt. Hier wird nicht nur gebetet und meditiert, sondern auch mit Schülern einfach mal ein ruhiges Gespräch geführt.

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