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Hessen Prozess um falsche Bescheinigungen für Ausländer
Mehr Hessen Prozess um falsche Bescheinigungen für Ausländer
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16:02 20.04.2015
Frankfurt/Main

Die Frau räumte die falschen Bescheinigungen am Montag ein, bestritt jedoch, Geld gefordert und angenommen zu haben. Sie habe lediglich in elf Fällen die Bearbeitungsgebühren nicht wie vorgeschrieben weiter geleitet. Mehr Geld habe dagegen ihr mitangeklagter früherer Lebensgefährte gefordert, aus dessen Bekanntenkreis die Ausländer stammten. Der frühere Lebensgefährte bestritt dies jedoch.

Einer der Zeugen, der von der Frau unberechtigterweise trotz einer Vorstrafe eine Bescheinigung erhalten hatte, sagte, die Frau habe von sich aus 10 000 Euro für ihren Dienst gefordert, von denen er zunächst 1 000 Euro zahlen musste. Er wurde deshalb mit einem Strafbefehl zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt. Der Prozess soll kommende Woche fortgesetzt werden.

dpa