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Prozess um Schüsse im Rocker-Milieu: Neuer Gutachter

Prozesse Prozess um Schüsse im Rocker-Milieu: Neuer Gutachter

In dem seit Mai laufenden Prozess um die Schüsse im Rocker-Milieu hat das Landgericht Frankfurt am Freitag einen neuen psychiatrischen Gutachter beauftragt. Der Mediziner soll die Vernehmungsfähigkeit und die Verwertbarkeit der Aussagen des Opfers untersuchen.

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Quelle: D.- W. Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. Der damals 41-Jährige war bei den Schüssen in der Frankfurter Innenstadt am Himmelfahrtstag 2016 lebensgefährlich verletzt worden. Der ursprünglich bis kurz vor Weihnachten terminierte Prozess wird sich nun voraussichtlich bis März kommenden Jahres ausdehnen.

Die Richter gaben einem Antrag der Verteidigung statt, den Gutachter einzusetzen. Nach ihrer Ansicht bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der verletzte Mann unmittelbar nach den Schüssen aus psychischen Gründen nicht vernehmungsfähig gewesen sei. Die damaligen Angaben des Opfers bei der Polizei, die den 57-Jahre alten Angeklagten erheblich belasteten, seien deshalb nicht verwertbar. Eine weitere Aussage des 41-Jährigen gebe es nicht, da er wegen einer "posttraumatischen Belastungsstörung" nicht mehr vernommen werden konnte.

Bei den Schüssen im Mai vergangenen Jahres auf das Auto des Opfers war neben dem 41-Jährigen auch noch ein 20 Jahre alter Insasse auf dem Rücksitz verletzt worden. Der Angeklagte aus der "Hells Angle"-Szene hat sich in dem Prozess bislang noch nicht geäußert. er muss sich wegen versuchten Mordes verantworten. Ein weiterer mutmaßlicher Schütze (38) ist seit der Tat flüchtig.

dpa

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