Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Prozess um Schadensersatz nach Vorfeldstreik

Luftverkehr Prozess um Schadensersatz nach Vorfeldstreik

Vor dem Frankfurter Arbeitsgericht findet heute eine Güteverhandlung zu den Folgen des Vorfeldstreiks am Flughafen im Februar dieses Jahres statt. Der Flughafenbetreiber Fraport verlangt gemeinsam mit den Fluggesellschaften Lufthansa, Condor und Air Berlin sowie der Deutschen Flugsicherung (DFS) rund 10 Millionen Euro Schadensersatz.

Voriger Artikel
Spektakuläre Karussells müssen hessenweit zum Test
Nächster Artikel
Bürgerentscheid in Hanau zu viertem hauptamtlichen Stadtrat

Es wird zu den Folgen des Vorfeldstreiks verhandelt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Zahlen soll die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), die den Streik des Fraport-Vorfeldpersonals organisiert hatte. Im Laufe des Arbeitskampfes, in dem die GdF auch mit Solidarstreiks der bei der DFS beschäftigten Towerlotsen gedroht hatte, waren am Drehkreuz Frankfurt mehr als 1.700 Flüge ausgefallen. Das Arbeitsgericht hatte im Eilverfahren beide Arbeitskämpfe untersagt.

An dem Gericht sind in der jüngsten Zeit zwei ähnlich gelagerte Fälle zugunsten der Gewerkschaft entschieden worden. Bei einem Vorfeldstreik in Stuttgart und einer Streikdrohung der Lotsen gegen die Flugsicherung hatten Fluggesellschaften als unbeteiligte Dritte vergeblich Schadensersatz für ihre Flugausfälle und zusätzlichen Planungskosten verlangt. Sollte die Güteverhandlung scheitern, entscheidet die Kammer an einem späteren Termin.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel