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Prozess gegen mutmaßliche Betrügerbande eröffnet

Prozesse Prozess gegen mutmaßliche Betrügerbande eröffnet

Serienbetrügereien mit einem Gesamtschaden von rund 600 000 Euro werden seit Mittwoch einem 42 und 43 Jahre alten Ehepaar sowie einem 58 Jahre alten Mann vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt.

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Eine Statue der Göttin Justitia.

Quelle: S. Puchner/Archiv

Frankfurt/Main. In der Anklageschrift geht es vor allem um Warenbestellungen, die in 22 Fällen nicht bezahlt worden sein sollen. Die Auflistung enthält Möbel, Kinderspielzeug, Werkzeug, Küchenmaschinen, aber auch Unterhaltungselektronik und Mobiltelefone. Allein ein Telefonanbieter machte einen Schaden von knapp 200 000 Euro geltend. Die Anklage geht von banden- und gewerbsmäßigem Vorgehen aus.

Die Straftaten datieren bereits auf die Zeit vor 2011. Durch die Überlastung der Strafkammer konnte der Prozess allerdings erst jetzt terminiert werden. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich zunächst der 43 Jahre alte Ehemann zu seinen persönlichen Verhältnissen. Er habe seit seinem Abitur in vielfältiger Weise für verschiedene Unternehmen gearbeitet. In einem Fall habe er mit einer eigenen Firma jedoch Schiffbruch erlitten und rund drei Millionen Mark Schulden angehäuft, die allerdings von seinen Eltern übernommen worden seien. Genauere Angaben machte der Mann allerdings nicht. Ob er und die Mitangeklagten auch zur Sache aussagen werden, steht noch nicht fest. Die Strafkammer hat das Verfahren schon jetzt bis zum Jahresende terminiert.

dpa

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