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Prozess gegen "Lasermann" zieht sich in die Länge

Prozesse Prozess gegen "Lasermann" zieht sich in die Länge

Der Prozess um einen mehr als 25 Jahre zurückliegenden Mord an einer Frankfurter Garderobenfrau wird sich voraussichtlich bis Ende Februar in die Länge ziehen.

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Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Quelle: S. Puchner/Archiv

Frankfurt/Main. Nach Mitteilung des Landgerichts Frankfurt vom Mittwoch kann eine wichtige Zeugin nicht früher vernommen werden. Die zwischenzeitlich nach Serbien übersiedelte frühere Vorgesetzte des Opfers, das in der Garderobe eines Restaurants in der Frankfurter Innenstadt gearbeitet hatte, soll zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Angeklagten und der Garderobenfrau um ein angeblich von dieser entwendetes elektronisches Notizbuch aussagen. Dieser Streit gilt als eines der Indizien der Staatsanwaltschaft, die laut Anklage auf eine mögliche Täterschaft des heute 64-Jährigen hinweisen.

Die Restaurantangestellte war im Februar 1992 auf dem Heimweg durch einen Kopfschuss getötet worden. Laut Anklage beging der Angeklagte die Tat, um in den Besitz der Handtasche des Opfers zu kommen, in der er den Kleincomputer vermutete. Er hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nach derzeitiger Planung soll der Prozess am 20. Februar abgeschlossen werden.

Der Angeklagte sitzt in Schweden seit 1994 wegen Mordes und versuchten Mordes in Haft, weil er dort auf mehrere dunkelhäutige Einwanderer mit Hilfe eines Laser-Zielfernrohrs geschossen hatte - daher erhielt er den Beinamen "Lasermann".

dpa

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