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Prozess gegen Ehefrau von "Bombenbauer" erneut vertagt

Prozesse Prozess gegen Ehefrau von "Bombenbauer" erneut vertagt

Der Beleidigungsprozess gegen die Ehefrau eines als "Bombenbauer von Oberursel" bekannt gewordenen Straftäters ist am Mittwoch vom Amtsgericht Frankfurt zum zweiten Mal verschoben worden.

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Landgericht Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Der Verteidiger der nicht vor Gericht erschienenen 37-Jährigen beantragte mit Erfolg die Aussetzung des Verfahrens, um ihm bislang unbekannte Teile der Strafakten einsehen zu können. Ein neuer Verhandlungstermin wurde noch nicht genannt.

Der Angeklagten wird die Beleidigung von Gefängnisbediensteten zur Last gelegt. Bei einem Besuch ihres inhaftierten Ehemannes soll sie 2016 von "Ungläubigen, Hunden und Teufelsanhängern" gesprochen haben. Gegen einen Strafbefehl über 500 Euro Geldstrafe (50 Tagessätze) hatte sie Einspruch eingelegt. Bereits im Juli vergangenen Jahres war das Verfahren wegen notwendig gewordener Zeugenvernehmungen vertagt worden. Eine von der Staatsanwaltschaft angeregte Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage wurde von dem Verteidiger abgelehnt.

Halil D. war vom Landgericht Frankfurt wegen waffen- und sprengstoffrechtlicher Verstöße zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Vorbereitung eines Anschlags auf ein Frankfurter Radrennen konnte ihm dagegen nicht nachgewiesen werden.

dpa

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