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Hessen Polizist wegen Strafvereitelung zu Geldstrafe verurteilt
Mehr Hessen Polizist wegen Strafvereitelung zu Geldstrafe verurteilt
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16:03 03.01.2018
Frankfurt/Main

Festgesetzt wurden 90 Tagessätze.

Der Kollege war nach einer gemeinsam mit dem Angeklagten verbrachten Weihnachtsfeier 2016 mit rund 1,5 Promille Alkohol im Blut bei einer Verkehrskontrolle gestoppt worden. Nachdem er dem Hauptkommissar davon erzählt hatte, rief dieser die Leiterin des Polizeireviers an und forderte sie auf, auf eine Blutentnahme zu verzichten. Der Trunkenheitsfahrer hätte dann nicht weiter verfolgt werden können.

Vor Gericht bestritt der Beamte den Vorwurf. Er habe lediglich aus "Fürsorgegründen" bei der Kollegin angerufen, da es sich bei dem betroffenen Polizisten um einen ihm untergebenen Kollegen gehandelt habe. Die Revierleiterin aber bestätigte vor Gericht die Version der Anklage.

Zunächst war der Angeklagte per Strafbefehl zu lediglich 3600 Euro Geldstrafe (60 Tagessätze) verurteilt worden. Das Gericht wertete diese Strafe jedoch als zu niedrig und erhöhte sowohl das Strafmaß als auch die Höhe des Tagessatzes. Gleichwohl ging die Amtsrichterin nicht von einem Amtsdelikt, sondern lediglich von einer gewöhnlichen Strafvereitelung aus. Der Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert.

dpa

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