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Polizei stoppt berauschten Fahrschüler

Drogen Polizei stoppt berauschten Fahrschüler

Manch ein Fahrschüler denkt, er könne an der sicheren Seite seines Fahrlehrers sogar bekifft Auto fahren. Ein Fahrschüler aus Dillenburg hatte sogar noch Amphetamine und Gras im Rucksack dabei, als die Polizei den Fahrschulwagen kontrollierte.

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Ein Hobby, das viele passionierte Kiffer dem Autofahren vorziehen. ein Dillenburger wollte versuchen beides zu vereinen. Die nächsten Jahre wird er seinen Führerschein nicht machen dürfen.

Quelle: Friso Gentsch dpa/lnw

Dillenburg. Bei der Kontrolle eines Fahrschulautos ging einer Streife der Polizei ein berauschter Nachwuchs-Fahrer ins Netz. Der 16-jährige Fahrer machte bei der Routinekontrolle auf die Polizisten einen übermäßig angespannten und nervösen Eindruck. Auf Drogenmissbrauch befragt, räumte er ein, vor einem Jahr letztmalig Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Anschließend gestattete er den Ordnungshütern einen Blick in seinen Rucksack. Er hatte wohl vergessen, dass er darin geringe Mengen an Marihuana und Amphetamin gebunkert hatte. Die Polizisten stellten die Drogen sicher und nahmen ihn mit auf die Dienststelle. Ein Drogentest wies dem aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf stammenden Führerscheinanwärter die Einnahme von THC und Amphetamin nach.

Aufgrund dieses Ergebnisses ordnete ein Staatsanwalt eine Blutentnahme an. Den Fahrschüler erwarten nun Strafen wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem ermitteln die Ordnungshüter gegen den ebenfalls aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf stammenden Fahrlehrer. Dieser hätte vor Antritt der Fahrt die Fahrtüchtigkeit seines Schülers überprüfen müssen.

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