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Polizei findet vermisstes Kind

Gießen Polizei findet vermisstes Kind

Die Polizei hat am späten Donnerstagabend in Buseck ein vermisstes Kind verletzt aufgefunden. Der Junge wird jetzt im Krankenhaus behandelt, ist aber nicht in Lebensgefahr.

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Als das Kind schließlich im Wald gefunden wurde, war es bereits stark unterkühlt.

Quelle: Nicole Mohl / pixelio

Gießen. In einem Ortsteil von Buseck, Landkreis Gießen, meldete ein Elternpaar am Donnerstag seinen 12-jährigen Sohn bei der Polizei als vermisst. Gegen 16 Uhr war der Junge zum Spielen nach draußen gegangen, kam aber nicht zum verabredeten Zeitpunkt zurück. Eine Nachbarin hatte ihm um 16.30 zuletzt gesehen, als er in Richtung Feldmark ging.

Die Polizei schloss aufgrund der Gesamtumstände ein Gewaltverbrechen aus.

In einer groß angelegten Suchaktion unter Einbindung des Polizeihubschraubers und mit Beteilung von Feuerwehr und einer Rettungshundestaffel, konnte der Junge gegen 22 Uhr in einem nahe gelegenen Waldstück aufgefunden werden. Die Vermisstensache hatte sich am Wohnort des Kindes schnell herum gesprochen, so dass sich auch eine erhebliche Zahl von Freiwilligen an der Suche beteiligte.

Das Kind war offensichtlich an einem steilen Abhang etwa 15 bis 20 Meter in die Tiefe gestürzt, wobei es sich Lungen- und Schädelverletzungen sowie ein Schädelhirntrauma zugezogen hatte. Aus eigener Kraft hätte der Junge nicht mehr nach Hause zurückkehren können. In dem abschüssigen Gelände war es den Rettungskräften nur schwer möglich zu dem schwer verletzten und unterkühlten Kind vorzudringen. Die Bergung mittels einer Trage in einer "Menschenkette" musste durch die Feuerwehr mit Seilen und Leitern abgesichert werden. Es dauerte fast 45 Minuten, bis der Verletzte nach dem Auffinden gegen in einen bereitgestellten Rettungswagen gebracht werden konnte.

Nach letzten Auskünften des behandelnden Arztes ist der Zustand des Jungen stabil, es besteht keine Lebensgefahr.

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