Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Zwölf Menschen mit elektronischer Fußfessel
Mehr Hessen Politik Zwölf Menschen mit elektronischer Fußfessel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:39 25.12.2018
Ein Bewährungshelfer demonstriert ein Modell einer elektronischen Fußfessel. Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv
Weiterstadt/Wiesbaden

Bundesweit sind es 107. Hessen rangiert damit auf Platz vier nach Bayern (24), Sachsen (14) und Baden-Württemberg (13). Die Zahlen stammen von Mitte Dezember.

Kontrolliert werden die Fußfesselträger bundesweit aus dem Gefängnis im südhessischen Weiterstadt. Sowohl frühere Straftäter als auch Gefährder können mit einer elektronischen Fußfessel überwacht werden. Notwendig ist eine gerichtliche Anordnung.

Aus Schutz vor Anschlägen war die sogenannte "Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder" in das Hochsicherheitsgefängnis gezogen. Seit Mai werden die Träger einer elektronischen Fußfessel von dort überwacht. Die meisten sind Sexualstraftäter, die nach dem Ende ihrer vollständig verbüßten Haft immer noch als gefährlich eingeschätzt werden. Die andere große Gruppe sind ehemalige Gewaltverbrecher.

Bis zum Jahresende sollten alle Träger eine neue Fußfessel bekommen. Sie wiegt nur noch etwa 150 Gramm, ist wasserdicht und der Akku hält bis zu 50 Stunden. Damit ist sie etwa 30 Gramm leichter als das Vorgängermodell, die Akkulaufzeit ist mehr als doppelt so lang.

dpa

Die Polizei am Flughafen Frankfurt hat bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit der möglichen Vorbereitung eines Terroranschlags einen fünften Verdächtigen verhaftet.

23.12.2018

Die geplante Fortsetzung der schwarz-grünen Regierungskoalition in Hessen ist unter Dach und Fach. Die beiden Verhandlungsdelegationen von CDU und Grünen unterzeichneten am Sonntag im Landtag in Wiesbaden den neuen Koalitionsvertrag.

23.12.2018

Bildungs-Aufsteiger, Bildungs-Absteiger - die Präsidentin der Frankfurter Goethe-Universität, Birgitta Wolff, hält diese Begriffe für gefährlich. "Mit so einer Rhetorik muss man extrem vorsichtig sein", sagte Wolff der Deutschen Presse-Agentur.

23.12.2018