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Politik Zwei mutmaßliche Islamisten in Untersuchungshaft
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17:05 22.02.2019
Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Quelle: Stefan Puchner/Archiv
Frankfurt/Main

Noch am gleichen Tag seien sie dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der Haftbefehl erlassen habe, erklärte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Freitag. Sie sollen Ende 2016 mit ihren beiden Kleinkindern in die Türkei gereist sein und erfolglos versucht haben, zu "dschihadistischen Zwecken" in ein von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beherrschtes Gebiet in Syrien zu gelangen. Sie wurden festgenommen und nach Deutschland abgeschoben.

Rund 200 Polizisten hatten insgesamt 15 Wohnungen in Südhessen und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Die Aktion richtete sich den Angaben zufolge gegen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 33 Jahren mit deutscher beziehungsweise deutsch-marokkanischer Staatsangehörigkeit. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat oder Beihilfe dazu. Die Beschuldigten sollen versucht beziehungsweise anderen dabei geholfen haben, nach Syrien auszureisen, um dort an Kampfhandlungen und Anschlägen von islamistisch-terroristischen Gruppierungen teilzunehmen.

dpa

Die Zahl der Opfer von Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule muss nach Ergebnissen zweier Studien deutlich nach oben korrigiert werden. "Die Anzahl dürfte sich danach wahrscheinlich im mittleren, möglicherweise sogar im höheren dreistelligen Bereich bewegen", sagte Jens Brachmann von der Universität Rostock am Freitag in Wiesbaden.

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Mit Aktionen will die Gewerkschaft Ver.di Hessen am kommenden Dienstag ihren Forderungen in den Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten Nachdruck verleihen.

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Zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche haben die Bistümer Limburg, Fulda und Mainz Unterlagen der Justiz übergeben. In den Listen werden insgesamt 266 potenzielle Tatverdächtige genannt, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag mitteilte.

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