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Politik Widerstand gegen Suedlink: Treffen von Stromtrassen-Gegnern
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13:02 22.03.2018
Demonstranten stehen bei einer Kundgebung gegen die Stromtrasse Südlink. Quelle: Martin Schutt/Archiv
Fulda

Es sei nicht sinnvoll, in den Trassen-Bau zu investieren, da kein Gesamtkonzept für die Energiewende existiere. Die Versorger müssten zunächst prüfen, welche Netze für Strom und Gas sie überhaupt bräuchten. Darin müsse der geplante Ausbau der Windenergie und der erwartete Zuwachs bei Elektrofahrzeugen berücksichtigt werden, fordern die Suedlink-Gegner. Sie favorisieren kleinere, dezentrale Netze. Gegner der Stromtrassen-Planung treffen sich am Samstag in Fulda zum Austausch.

Wo genau die Stromautobahn Suedlink gebaut werden soll, ist auch vier Jahre nach Beginn der Planungen offen. Doch zumindest in Hessen ist die Debatte um die Stromtrasse von der Nordsee nach Bayern und Baden-Württemberg ruhiger geworden. Denn viel spricht derzeit dafür, dass die Kabel wohl durch Thüringen verlegt werden. Die rot-rot-grüne Landesregierung in Erfurt wehrt sich deswegen mit allen Mitteln gegen eine Stromleitung durch Südwestthüringen. "Wir werden alles unternehmen, auch juristisch, um diesen Irrsinn auf Thüringer Gebiet zu verhindern", sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) Mitte März.

dpa

Der hessische Landtag unterstützt fraktionsübergreifend die Stadt Wetzlar bei ihrem Kampf gegen eine geplante NPD-Veranstaltung am Samstag. Die verfassungsfeindliche NPD missbrauche ihren Parteistatus, um Bands der gewaltorientierten Neonazi-Szene ein Forum zu bieten, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden.

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Die SPD-Fraktion im hessischen Landtag setzt ihren Kampf gegen die Wahlkreisreform zur Landtagswahl im Herbst fort. Der Neuzuschnitt sei nach wie vor verfassungswidrig, bekräftigte der parlamentarische Geschäftsführer, Günter Rudolph, am Donnerstag in Wiesbaden.

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Die Umwandlung von Hanaus größter ehemaliger US-Militärkaserne in ein modernes Wohngebiet geht voran. In wenigen Wochen werden die Arbeiten auf dem rund 50 Hektar großen Gelände im Stadtteil Wolfgang beginnen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

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