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Politik Warnstreiks im Nahverkehr möglich: Trotz Tunnelsperrung
Mehr Hessen Politik Warnstreiks im Nahverkehr möglich: Trotz Tunnelsperrung
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18:32 22.03.2018
Frankfurt/Main

Dies würde den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt empfindlich treffen, da zeitgleich der S-Bahn-Tunnel unter der Innenstadt wegen Bauarbeiten voll gesperrt ist.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) setzt während der zweiwöchigen Tunnelsperrung vom 26. März bis 9. April auf U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen als Ersatz. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) erklärte, sie gehe davon aus, dass es in den nächsten Tagen zu Warnstreiks bei U- und Straßenbahnen komme.

Die Entscheidung der Tarifkommission wird gegen Freitagmittag erwartet, sagte Verdi-Sprecherin Ute Fritzel. "Bisher haben wir noch kein Angebot der Arbeitgeber." Nun gehe es darum, den Druck zu erhöhen. Dass der S-Bahn-Tunnel gesperrt sein wird, sei den Mitgliedern der Tarifkommission bewusst.

Am Donnerstag bestreikte die Gewerkschaft eigenen Angaben zufolge ganztägig Dienststellen in mehreren Kommunen, darunter waren auch Kitas und Verwaltungen. Nach Angaben der Gewerkschaft von Donnerstagabend beteiligten sich rund 1200 Menschen. Betroffen waren den Angaben zufolge Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, Pfungstadt, Weiterstadt, Seeheim-Jugenheim, Bickenbach, Alsbach-Hähnlein, Rüsselsheim, Mörfelden-Walldorf, Münster, Trebur und Nauheim. In Darmstadt, Rüsselsheim und Gelnhausen gab es Demonstrationen mit mehreren Hundert Teilnehmern.

Verdi fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro pro Monat.

dpa

Die Helios-Klinik in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus-Kreis) muss nach dem Willen der Mehrheit im Hessischen Landtag nicht zur Versorgung der Bevölkerung erhalten werden.

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Waffen, Drogen und Diebesgut hat die Polizei unter anderem bei einer hessenweiten Kontrollaktion sichergestellt. Wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte, wurden nach dem Großeinsatz Mitte März zwölf Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und drei wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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Schotten im Vogelsberg ist als Hessens dritter Tourismusort anerkannt worden. Das teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag mit. Damit sei die Stadt berechtigt, von Tages- und Übernachtungsgästen einen Tourismusbeitrag zu erheben.

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