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Politik Warnstreik: U-Bahnen und Straßenbahnen stehen still
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08:14 28.03.2018
Eine Taube sitzt auf dem leeren U-Bahnsteig im Hauptbahnhof in Frankfurt am Main. Quelle: Andreas Arnold
Frankfurt/Main

Ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr hat am frühen Mittwochmorgen in Frankfurt am Main begonnen. U-Bahnen und Straßenbahnen blieben in den Depots. Weil der Warnstreik den Tag über dauern soll, rechnen die beiden Verkehrsunternehmen TraffiQ und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) erst für Donnerstag wieder mit einem planmäßigen Verkehr der städtischen Bahnen. Das teilten beide Gesellschaften am Mittwoch mit. Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten zu dem Ausstand aufgerufen.

In der gemeinsamen Erklärung der Verkehrsunternehmen hieß es weiter, "gerade das Bestreiken der U-Bahn als Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes und als Ersatzverkehr für die S-Bahn trifft viele Fahrgäste schmerzhaft". So würden im Frankfurter Nahverkehrsnetz, das meist Alternativen biete, große Lücken entstehen. Mit S-Bahnen und Regionalzügen seien innenstadtnahe Stationen wie Hauptbahnhof, Westbahnhof, Ostbahnhof und Südbahnhof aber weiter zu erreichen. Die Buslinien könnten die innerstädtischen Bahnlinien zwar nicht ersetzen, einige wichtige Verbindungen könnten sie aber bedienen.

Während der Osterferien ist der S-Bahn-Tunnel wegen Bauarbeiten gesperrt. Damit stehen den Fahrgästen die S-Bahnen nur eingeschränkt zur Verfügung.

Auch in Wiesbaden sind die Beschäftigten des kommunalen Nahverkehrs zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Zudem soll es in Offenbach stundenweise zu Streikaktionen kommen.

Trotz der Einschränkungen am Morgen seien die meisten Pendler gelassen geblieben, das große Chaos blieb nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) zunächst aus. "Am Hauptbahnhof war die Stimmung am Morgen ruhig und gelassen" sagte ein Sprecher des RMV. Allerdings seien die Busse in der Innenstadt sehr voll, während auf der anderen Seite viele Menschen zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs seien. An den "neuralgischen Stellen" des Frankfurter Verkehrsnetzes versorgten Mitarbeiter des RMV die Pendler mit Informationen.

dpa

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