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Politik "Tiger"-Hubschrauber nicht wegen extremen Klimas abgestürzt
Mehr Hessen Politik "Tiger"-Hubschrauber nicht wegen extremen Klimas abgestürzt
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21:13 27.02.2018
Berlin

Demnach ist die Ursache des Unfalls vom vergangenen Juli weiter ungeklärt. In dem Bericht ist von einer "Abweichung im Steuerverhalten" die Rede, die weiter untersucht werde müsse. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hatte zunächst darüber berichtet. Ein 33-jähriger Major und ein 47-jähriger Stabshauptmann des Kampfhubschrauberregiments 36 aus Fritzlar waren bei dem Absturz ums Leben gekommen.

Dem Bericht zufolge schaltete sich der Autopilot plötzlich aus. "Das automatische Abschalten des Autopiloten wurde der Besatzung systemkonform nicht angezeigt und von ihr auch nicht wahrgenommen", heißt es. Der Hubschrauber sei innerhalb von drei Sekunden in einen unkontrollierten steilen Sturzflug gekippt. "Es ist davon auszugehen, dass die Besatzung von diesem Manöver überrascht wurde und, in Verbindung mit den aufgetretenen Kräften, ihre Handlungsfähigkeit vorübergehend stark eingeschränkt war."

Die "Tiger" sind mittlerweile wieder im Einsatz in Mali. Die Kampfhubschrauber können etwa Konvois beschützen und Aufklärungsflüge unternehmen. Der Einsatz der Hubschrauber ist bis Mitte 2018 begrenzt.

dpa

Die Stadt Eltville sorgt sich vor der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag (4. März) um den Versand von Briefwahlunterlagen. Es gebe Verzögerungen bei der Zustellung und man habe sich bei der Post beschwert, teilte die Rheingau-Taunus-Kommune am Dienstag mit.

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Der Einsatz von Schulterkameras bei Hessens Streifenpolizisten wird deutlich ausgeweitet. Die Zahl der Body-Cams bei den Ordnungshütern werde von derzeit 99 auf rund 400 im Laufe des Jahres erhöht, kündigte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Dienstag in seiner Regierungserklärung im Hessischen Landtag in Wiesbaden an.

27.02.2018

Der kommissarische SPD-Parteichef Olaf Scholz rechnet fest mit einer Zustimmung der Parteibasis für eine erneute große Koalition mit der Union. Nach den vielen Diskussionen der vergangenen Wochen könne man annehmen, dass es eine Mehrheit für den Eintritt in die künftige Bundesregierung geben wird, sagte Scholz am Dienstag in Wiesbaden bei einem Treffen mit Hessens SPD-Partei- und Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel.

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