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Politik Südumfliegung: Kläger legen Alternative bei Verhandlung vor
Mehr Hessen Politik Südumfliegung: Kläger legen Alternative bei Verhandlung vor
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13:22 14.02.2019
Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen. Quelle: Britta Pedersen/Archiv
Kassel/Frankfurt

Damit sollen Flugzeuge beim Start Richtung Westen schneller steigen und über weniger bewohntes Gebiet fliegen. Die Kläger wehren sich seit Jahren gegen Lärm durch die Südumfliegung. (9 C 651/16.T)

Eingeführt worden war die Südumfliegung, um Regionen im Westen des Flughafens zu entlasten und damit sich startende Flugzeuge nicht in die Quere kommen. Dabei machen Maschinen nach dem Start erst einen Schlenker Richtung Süden. Sie steigen dann statt über Rüsselsheim bei Groß-Gerau auf, das zu den Klägern gehört. Mit der ins Spiel gebrachten Variante D wären die Flugzeuge zu diesem Zeitpunkt aber höher und würden später abdrehen, was die Lärmbelastung laut den Klägern vermindert. Die Vertreter des beklagten Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung sahen in dem Vorschlag keine gleichwertige Alternative. Nicht alle Flugzeuge könnten so schnell steigen, für die Lotsen werde es komplizierter.

Es ist das zweite Mal nach 2013, dass der Verwaltungsgerichtshof über die Südumfliegung entscheidet. Damals hatten die Richter das Abflugverfahren gekippt, weil sie Defizite bei der Auswahl der Route sahen. Das Bundesverwaltungsgericht hob es das Urteil aber 2015 auf. Ein neues Urteil des VGH wurde am Donnerstag erwartet.

dpa

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