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Politik Stadt beklagt Wohnungsleerstand: Appell ans Land
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12:40 02.11.2018
Frankfurt/Main

Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet.

Zahlen, wie viele Wohnungen in Frankfurt leer stehen, gebe es nicht, sagte der Referent von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), Marcus Gwechenberger. Es gebe aber "an verschiedenen Stellen in der Stadt Anzeichen" durch Begehungen und Hinweise von Bürgern.

Hausbesitzer sind in Hessen nicht verpflichtet, ihre Wohnungen auch zu vermieten. Eine entsprechende Landesverordnung, das Zweckentfremdungsverbot, wurde vor 14 Jahren abgeschafft. Planungsdezernent Josef fordert das Land auf, diese Verordnung wieder einzuführen. 2019 will die Stadt eine "Stabsstelle Mieterschutz" einrichten, die auch Informationen über Leerstand sammeln soll.

Bevor die Verordnung abgeschafft wurde, habe man - zwischen 1985 und 2003 - mehr als 8500 leerstehende Wohnungen zurückholen können, sagte Gwechenberger. Seither würden vermehrt Wohnungen "nicht adäquat genutzt", ohne dass die Stadt einschreiten könne. Neben "spekulativem Leerstand" würden Wohnungen auch als Büro genutzt oder als Ferienwohnungen angeboten.

Ursache für den vermehrten Leerstand ist nach Einschätzung des Planungsdezernats die "Bodenkrise" in Frankfurt: "Es lohnt sich, Objekte leer stehen zu lassen, weil der Bodenpreis steigt", sagte Gwechenberger. "Frankfurt ist ein sicherer Hafen für Geldanlage, aber gebaute Aktien helfen nicht gegen Wohnungsnot".

dpa

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